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💜Koreanisches Kimchi selber machen – einfacher als du denkst!

  • Autorenbild: Jessica Fenk-Vazquez
    Jessica Fenk-Vazquez
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag


Koreanisches Kimchi selber machen ist ganz einfach – und fermentieren geht schneller, als du vielleicht denkst.

Kimchi ist nicht nur reich an gesunden Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und wertvollen Mikroorganismen, sondern schmeckt auch herrlich würzig und aromatisch. Als exotische Beilage passt es perfekt zu asiatischen Gerichten, Bowls, Reisgerichten oder sogar als Topping auf Sandwiches.

Doch Kimchi ist weit mehr als fermentierter Kohl – es ist ein kulturelles Symbol Koreas. In Südkorea wird praktisch jede Mahlzeit von Kimchi als sogenanntem „Banchan“ (Beilage) begleitet. Über 200 regionale und saisonale Varianten sind bekannt.


Was ist Kimchi?

Kimchi ist fermentiertes Gemüse, das durch einen natürlichen Gärungsprozess haltbar gemacht und geschmacklich intensiviert wird. Traditionell bilden Chinakohl und weisser Rettich die Grundlage. Heute gibt es jedoch zahlreiche Varianten – von Gurken-Kimchi bis hin zu Rotkohl-Kimchi.

Durch die Fermentation entsteht der typisch würzig-säuerliche Geschmack, der Kimchi weltweit so beliebt macht.


Woher stammt Kimchi?

Seinen Ursprung hat Kimchi in Korea und seine Geschichte reicht mehrere tausend Jahre zurück. Es ist fester Bestandteil der koreanischen Esskultur und Identität.

Besonders im Spätherbst findet in Korea das sogenannte „Kimjang“ statt – die gemeinschaftliche Herstellung von Kimchi für den Wintervorrat. Diese Tradition wurde sogar als UNESCO-Kulturerbe anerkannt.

Kimchi ist damit nicht nur ein Lebensmittel, sondern Ausdruck von Gemeinschaft, Familie und Tradition. Es gibt Wettbewerbe, Festivals – und tatsächlich sogar Lieder über Kimchi. Auch in TV-Shows, Kochsendungen und historischen Dramen spielt es eine zentrale Rolle.


Was passiert beim Fermentieren?

Gemüse haltbar machen durch Fermentation


Bevor es Kühlschränke gab, musste Gemüse konserviert werden, um es über den Winter haltbar zu machen. In den kalten koreanischen Wintern war Kimchi eine wertvolle Vitamin- und Mineralstoffquelle.

Beim Fermentieren – genauer gesagt bei der Milchsäuregärung – vermehren sich natürliche Milchsäurebakterien. Dabei entsteht Milchsäure, die den pH-Wert senkt und schädliche Mikroorganismen hemmt. Durch den Sauerstoffentzug wird das Wachstum von Schimmel und unerwünschten Keimen verhindert.

So entsteht ein probiotisches Lebensmittel, das:

  • die Darmflora unterstützen kann

  • das Immunsystem stärken kann

  • reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist

  • antioxidative Pflanzenstoffe enthält


Viele fragen sich: Ist Kimchi gesund? Ja – in moderaten Mengen gilt es als sehr nährstoffreich und darmfreundlich.


Zutaten für traditionelles Kimchi


  • Chinakohl – alternativ Spitzkohl, Wirsing oder Weisskohl

  • Weisser Rettich – alternativ Radieschen

  • Reismehl – alternativ Weizenmehl

  • Rohrohrzucker – alternativ Kokosblütenzucker oder Haushaltszucker

  • Zwiebel – alternativ Schalotten oder rote Zwiebeln

  • Frühlingszwiebeln – alternativ Lauch oder Schnittlauch

  • Ingwer – alternativ Galgant oder Kurkuma

  • Sojasauce – alternativ Tamari

  • Chiliflocken – idealerweise Gochugaru (koreanische Chiliflocken)

  • Nashi-Birne – alternativ heimische Birne oder geriebener Apfel (süsse Sorte)




🥬 Koreanisches Kimchi Rezept – Schritt für Schritt

Zutaten (für ca. 1 grosses Glas)

China- und Rothkohl Kimchi
China- und Rothkohl Kimchi

  • 1 Chinakohl (ca. 1 kg)

  • 3 EL Meersalz

  • 1 weisser Rettich

  • 3 Frühlingszwiebeln

  • 3-4 Knoblauchzehen

  • 1 Stück Ingwer

  • 2–3 EL Chiliflocken oder Gochugaru (koreanische Chiliflocken)

  • 1 EL Reismehl

  • 1 TL Zucker

  • 2 EL Sojasauce oder Fischsauce

  • ½ geriebene Nashi-Birne



Zubereitung

1. Kohl vorbereiten

Chinakohl in Stücke schneiden, mit Salz vermengen und 1–2 Stunden ziehen lassen.

2. Abspülen

Kurz mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

3. Würzpaste herstellen

Reismehl mit Wasser kurz aufkochen, abkühlen lassen. Mit Knoblauch, Ingwer, Gochugaru, Zucker, Sojasauce und Birne vermengen.

4. Vermengen

Kohl und Gemüse gründlich mit der Paste einmassieren

5. Fermentieren

In ein sauberes Glas füllen, gut andrücken, 1–2 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen, anschließend im Kühlschrank lagern.



Kimchi ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein Stück gelebte Tradition, das du mit wenigen Zutaten ganz einfach in deine eigene Küche holen kannst.


Trau dich an die Fermentation – dein erstes selbstgemachtes Kimchi wird dich überraschen!



 
 
 

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